Mit Blutegel auf Streifenbarsch und Stör

Mit Blutegel auf Streifenbarsch und Stör

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Ein kampfstarker Streifenbarsch

Ein kampfstarker Streifenbarsch

Zusammen mit ein paar Freunden ging es an diesem Samstag an einer Wildteich Anlagen in den Niederlanden.  Unsere Zielfische: Streifenbarsch und Stör.

Dieser Stör kostet mich eine Runde

Dieser Stör kostet mich eine Runde

Um die Sache ein wenig spannender zu machen, haben wir untereinander einen kleinen Wettkampf veranstaltet. Wer die meisten Fische und den größten Fisch fängt hat gewonnen. Und wer den ersten Fisch des Tages fängt, gibt eine Runde Bier aus. Mache ich nicht wieder, die Runde ging auf meine Kappe 😉

Ausgestattet waren wir mit einer ganzen Palette an Ködern. Neben den üblichen Happen wie Räucherlachs, Boilies, Pellets und Tauwürmer fischten wir auch mit Blutegeln am Haken.

Die Köder haben wir an einer Posenmontage auf Grund angeboten. Den Köder dabei wahlweise am Haar (Boilies, Pellets) oder am Haken (Blutegel, Räucherlachs…) präsentiert. Im optimalsten Falle wird der Köder gerade so auf Grund angeboten, damit man die Bisse an der sensiblen Posenspitze schneller erkennen kann.

Einer der vielen von Mirko gefangenen Störe

Einer der vielen von Mirko gefangenen Störe

Relativ zeitnah haben sich die ersten Erfolge eingestellt und Mirko, Bernd und ich konnten die ersten Störe und Streifenbarsche fangen. Einige der Streifenbarsche bissen dabei auf die aktiven Blutegel, während die Störe sich den Räucherlachs, die Boilies und Makrele hinter die Kiemen gehaut haben.

Auch wenn die Bisse Zahlreich waren, so war es sehr schwer die Fische an Band zu bekommen. Am Ende des Tages haben wir 23 Fische auf die Matte gelegt. Mit 10 gefangenen Fischen konnte ich den Titel der meisten Fische an mich reißen. Der Titel mit dem größten Fisch ging an diesem Tag an Mirko, der mit einem 124cm Stör genau einen cm über meinen größten Fisch lag.

Wie es mit den Buddies so ist, haben wir auch an diesem Tag eine Menge Spaß gehabt. Die wohl lustigste Situation des Tages dürfte mein Hechtsprung gewesen. Da ich die Bremse der Rolle zu stark eingestellt hatte, hat sich auf einmal meine Angelrute fort bewegt und lag mit der Spitze bereits komplett im Wasser. Wie von der Tarantel gestochen, rannte ich zur 10 Meter entfernten Rute um die letzten Meter mit einem Hechtsprung in Richtung Angelrute zu machen. Ich bekam die Angel zu packen, durfte noch etwas Kurbeln ehe der Fisch anschließend ausgestiegen ist. Den Spaß hatten wir ab diesem Moment auf unserer Seite, denn der ganze Teich hatte Tränen in den Augen vor Lachen. Einen 130 Kilo-Mann sieht man auch nicht jeden Tag fliegen 😀 Aber für so einen Spaß bin ich zu haben und meine Angelrute konnte ich ebenfalls retten 😉

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